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Über Ätherische Öle

Gewinnung der Ätherischen Öle


Die Pflanzen, aus denen Ätherische Öle gewonnen werden, schenkt uns die Natur. Ätherische Öle werden aus der gesamten Pflanze, eines Pflanzenteiles wie Blüten, Blättern, Wurzeln, Zweigen, Früchten, dem Holzes etc. der genannten Stammpflanzen durch eine der nachfolgenden Arten gewonnen.

Wasserdampfdestillation

Am weitesten verbreitet ist die Wasserdampfdestillation. Bei diesem Verfahren werden die flüchtigen und wasserunlöslichen Teile einer Pflanze isoliert. Hierbei wird der Wasserdampf durch das zerkleinerte Pflanzengut geführt. Der Wasserdampf löst das ätherische Öl aus dem Pflanzengut, wird durch eine Spirale geleitet, die sich in kaltem Wasser befindet und der Inhalt dadurch abgekühlt wird. Aus dieser Spirale läuft nun das Wasser zusammen mit dem Ätherischen Öl in einen weiteren Behälter. Da wasserdampfdestillierte Öle nicht wasserlöslich sind, können sie nun leicht abgeschöpft werden. Nach der Destillation von beispielsweise Pomeranzen, Rosenblüten, Pfefferminz erhält man das entsprechende "Blütenwasser", welches u. a. in der Kosmetikherstellung verwendet wird.

Auspressen der Schalen

Diese Methode wird gewöhnlich bei den Zitrusfrüchten angewandt wie z. B. Orangen, Mandarinen, Zitronen, Bergamotten und Limetten. Die Schalen werden so lange gedrückt und gepresst, bis die Öldrüsen, die das ätherische Öl enthalten, platzen. Diese entstandene Flüssigkeit erfährt noch eine Destillation bzw. Filtrierung.

Concrète

Concrètes werden aus pflanzlichen Rohstoffen wie Rinden, Blüten, Blätter, Kräutern oder Wurzeln gewonnen. Die ätherischen Öle werden mit Kohlenwasserstoff-Lösungsmitteln entzogen statt durch Destillation oder Auspressen. Dieses Verfahren ist nötig, wenn das ätherische Öle durch heißes Wasser oder Dampf beeinträchtigt würde wie dies z.B. bei Jasmin der Fall wäre. Jasmin liefert einen besonders feinen Duft. Der Rückstand nach Verdunstung des Lösungsmittels ist gewöhnlich fester und von wächserner, nicht-kristalliner Beschaffenheit.

Die meisten Concrètes enthalten ungefähr 50% Wachse und 50% flüchtige Öle wie Jasmin. In seltenen Fällen, wie bei Ylang Ylang, ist das Concrète flüssig und enthält ca. 80% Essenz und 20% Wachs. Der Vorteil eines Concrètes besteht darin, dass es stabiler und konzentrierter ist als ätherisches Öl.

Absolue

Das Absolue wird aus dem Concrète in einem weiteren Lösungsverfahren (Extraktion) mit reinem Alkohol bzw. Hexan gewonnen. Ein Absolue wird gewöhnlich mehrmals mit Alkohol / Hexan behandelt. Bei dem Verfahren der Alkoholextraktion wird der Alkohol durch Verdampfung zurück gewonnen.

Oft werden günstige Absolues durch Hexan gewonnen, welches ebenfalls abdestilliert wird. Hier bleibt die Frage der Rückstände: Alkohol ist gegenüber Hexan in jedem Fall die wesentlich schonendere Methode für Gesundheit und Umwelt und für eine therapeutische Behandlung in jedem Fall vorzuziehen.


Analysenmerkmale

Organoleptische Prüfung

Bei dieser Prüfung wird ein ätherisches Öle auf seine Identität wie

- Duft
- Geschmack
- Farbe/Aussehen
- Konsistenz

geprüft und dokumentiert.

Physikalische Prüfung

Bei der Prüfung der physikalischen Kenndaten wird

- das spezifische Gewicht (Dichte)
- der Brechungsindex (Refraktion)
- die optische Drehung (Polarisation)
- die Löslichkeit in Alkohol

geprüft und dokumentiert.

Gaschromatografische Prüfung

Die Gaschromatografie bestimmt und dokumentiert die Wirk-und Inhaltsstoffe eines Ätherischen Öles. Diese Dokumentation ist das Analysen-Zertifikat.

Schadstofffreiheit

Die Prüfung auf Schadstofffreiheit, neben den durch Kaltpressung gewonnenen Zitrusöle auch auf Lösungsmittelrückstände, die beispielsweise bei der Extraktion mit Hexan entstehen.

Unsere Naturprodukte enthalten
  • keine gentechnisch veränderten Organismen

  • keine Rohstoffe aus Japan


Warenkunde

Naturbelassene / 100% Naturreine Ätherische Öle

Naturbelassene/Naturreine Öle werden ausschließlich aus den angegebenen (Stamm-)Pflanzen gewonnen. Ein hochwertiges ätherisches Öl zu erkennen ist nicht leicht, da die Bezeichnung "ätherisches Öl" nicht geschützt ist und auch für rein synthetische Produkte verwendet wird. Als Leitfaden für naturbelassene/naturreine Öle können die Angaben auf dem Etikett dienen:

  • - Die Anbauweise der Pflanze: Konventioneller Anbau, kontrolliert-biologischer Anbau (kbA), kontrollierter oder biologischer Anbau (BIO=nicht ÖKO-zertifiziert) oder Wildsammlung (WS).

  • - Der deutsche und botanische Name der Pflanze, um Verwechselungen mit anderen Pflanzen zu vermeiden oder Verschnitt zu erkennen.

  • - Das Herkunftsland, in welchem Teil der Welt die Pflanze angebaut wurde

  • - Der Pflanzenteil, der verwendet wurde (Wurzel, Blüte, Frucht, Blätter, Kraut oder Holz)

  • - Gewinnungsverfahren des ätherischen Öles: Wasserdampfdestillation (WDD), Extraktion, Auspressen der Schalen, Enfleurage etc. Bei Extraktion: Angabe des Lösungsmittels und ob das Produkt rückstandskontrolliert ist

  • - Chargenbezeichnung

  • - Mindesthaltbarkeitsdatum

  • - Anschrift und Telefonnummer des Lieferanten.

Natürliche Ätherische Öle (rein oder 100% pflanzlich)

Natürliche Öle bestehen aus mehreren unterschiedlichen naturreinen Komponenten, werden also nicht zu 100% aus der einzelnen namensgebenden Stammpflanze gewonnen. Ein Lavendelöl kann mit einem billigeren, anderen naturreinen Öl vermischt werden und wird als natürliches oder gar "reines" Öl bezeichnet. Oftmals werden diese Öle mit einer „immer gleichbleibenden Qualität“ oder mit einem Hinweis auf ein Arzneimittelbuch (DAB, EB etc.) angeboten, da sie für die Verarbeitung in der Kosmetik- bzw. pharmazeutischen Industrie bestimmte gleichbleibende Komponenten aufweisen müssen obwohl die Natur dies im Klima-Auf-und-Ab nicht leisten kann.

Natürliche Öle dürfen jedoch keine synthetischen Zusätze enthalten. Eine Mischung eines naturreinen Öles mit synthetischen Zusätzen bezeichnet man als natürlich/naturidentisch bzw. N/NI. Für aromatherapeutische Zwecke sind solche „ätherischen“ Öle nicht geeignet, da gerade die synthetischen Anteile Allergien auslösen und die gewünschte Wirkungsweise nicht erbringen können.

Naturidentische Öle (Duftöle)

Ihre Bestandteile werden künstlich hergestellt und miteinander vermischt, sie entsprechen in ihrer chemischen Zusammensetzung den natürlichen Vorbildern, sodass sie wie natürliche Öle riechen. Allerdings haben sie (nach Meinung von Aromatherapeuten) keine Wirkung oder erweisen sich sogar als kontraproduktiv auf Körper, Geist und Seele. So besteht ein naturidentisches Rosmarinöl aus ca. elf künstlichen Bestandteilen, während das naturbelassene ätherische Öl aus ca. 150 Inhaltsstoffen besteht.

Künstliche Öle (Parfümöle)

Sie besitzen kein natürliches Gegenstück und werden gezielt auf bestimmte Geruchseigenschaften "designed" wie (Kokos, Apfel, Mango etc.). Gesundheitlich sind viele nicht unumstritten, vor allem, da sie sich im Fettgewebe des Organismus anreichern und hormonähnliche Wirkungen besitzen können.

Anmerkung

Leider wissen manche Anbieter oft nicht, welche Art Öl sie anbieten, da keine gesetzlichen Definitionen existieren. Unsere Importeure garantieren 100% naturreine Qualität, welche durch die ensprechenden uns vorliegenden Analysen belegt ist. Ein 100% "reines" ätherisches Öl ist verdächtig, da es diese Qualität auf unserem Planeten durch weitreichende Umwelteinflüsse nicht mehr geben kann.


Anwendung und Wirkung

Was bei der Anwendung beachtet werden sollte

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Essenzen. Pur können sie Reizungen von Haut, Schleimhaut und Atemwegen hervorrufen. Deshalb sollten ätherische Öle grundsätzlich verdünnt mit einem Emulgator wie Pflanzenölen, Honig, Milch oder Sahne verwendet werden. Ätherische Öle sind nicht wasserlöslich. Die einzige Anwendung, bei der ätherische Öle in Wasser geträufelt werden, ist die Inhalation.

Manche Essenzen können allergische Reaktionen auslösen. Allergiker sollten sich vor der Nutzung von ätherischen Ölen am besten professionell beraten lassen.
Für kleine Kinder oder geschwächte Personen sind nicht alle ätherischen Öle empfehlenswert. Auch hier ist eine individuelle Beratung angeraten.
Vorsicht ist ebenfalls bei einer Neigung zu epileptischen Anfällen, bei Bluthochdruck, in der Schwangerschaft und während einer homöopathischen Behandlung geboten.

Hinweise zum Schutz vor Risiken

Im Allgemeinen können Naturreine Ätherischen Öle risikolos für die Aromatherapie oder Haushaltszwecke verwendet werden. Aufgrund ihrer hohen Konzentration und Wirkkraft sind jedoch folgende Vorsichtsmaßnahmen geboten:

Um Risiken zu vermeiden, informieren Sie sich über die Anwendungsart eines Öls, vor allem, bevor Sie ein neues Öl verwenden. Keine innerliche Anwendung von ätherischen Ölen ohne ärztlichen Rat! Diese Regel entspricht den Sicherheitsrichtlinien, die von der International Federation of Aromatherapy empfohlen werden.

Ätherische Öle vermischen sich nicht im Wasser und können in unverdünntem Zustand die Schleimhaut des Darmtraktes schädigen. Zudem sind einige ätherische Öle toxisch wenn sie innerlich angewendet werden.

Aufbewahrt werden die Öle in dunklen Flaschen abseits von Helligkeit und Wärme und unerreichbar für Kinder und Haustiere.
Allergiker sollten wissen, dass sie bei Reaktionen auf eine bestimmte Pflanze auch auf das entsprechende ätherische Öle reagieren können.

Gefährliche Öle:

Einige Ätherische Öle können, besonders in unerfahrenen Händen, Schaden anrichten, da sie in hoher Konzentration giftig sind oder schwere Hautreizungen verursachen können. Folgende Öle sind unter diesen Umständen zu meiden:

  •     Arnika

  •     Bergbohnenkraut

  •     Cassia

  •     Fenchel (bitter)

  •     Kalmus

  •     Kampfer (braun u. gelb)

  •     Latschenkiefer (Bergkiefer)

  •     Oregano

  •     Poleiminze

  •     Salbei

  •     Thuja

  •     Thymian (rot)

  •     Tonkabohne

  •     Wintergrün

  •     Zimt (Rinde)

Bedenkliche Öle

Ätherische Öle, die unverträglich sein können und deshalb nur stark verdünnt und höchstens über einen Zeitraum von 14 Tagen angewendet werden sollen:

  •     Anis,

  •     Basilikum,

  •     Cassia,

  •     Estragon,

  •     Eukalyptus,

  •     (Gewürz-)Nelke,

  •     Kampfer (weiß),

  •     Koriander,

  •     Lorbeer,

  •     Muskatnuss

  •     Petersilie,

  •     Schwarzer Pfeffer,

  •     Sternanis,

  •     Tagetes,

  •     Terpentin (Balsamterpentin, Meerkiefer)

  •     Thymian (hell),

  •     Zeder (Virginiana)

  •     Wacholder,

  •     Ysop,

  •     Zimtblatt

Anwendung pur

Im Allgemeinen sollten ätherische Öle ausschließlich mit einem kaltgepressten Trägeröl oder einer Creme auf Naturbasis verdünnt aufgetragen werden.

Es gibt Ausnahmen wie das naturreine Lavendelöl (z.B. bei Schnittwunden, Pickeln, Verbrennungen, Insektenstichen usw.) und Teebaumöl (bei Pilzbefall u.ä.).

Einige nicht-reizende ätherische Öle können pur als Parfüm aufgetragen werden z.B. Ylang Ylang oder Sandelholz.
Aber auch hier gilt immer: Zuerst eine Kontaktprobe in der Armbeuge.


Einreibprobe

Bevor Sie ein neues Öl pur auftragen, auch wenn es als Parfüm dienen soll, geben Sie einen Tropfen auf die Innenseite des Handgelenkes bzw. der Armbeuge und bedecken diese Stelle mit einem Pflaster. Stellt sich nach einer guten Stunde eine Reizung oder Rötung ein, waschen Sie die Stelle gründlich mit kaltem Wasser. Für den weiteren Gebrauch wenden Sie das Öl verdünnt an oder meiden Sie diese Sorte ganz. In der Regel sollen Ätherische Öle jedoch nicht pur verwendet werden.

Hautreizung

Heutreizungen, die der besseren Durchblutung dienen, sind in der Aromatherapie teilweise erwünscht. Öle, die besonders in hoher Konzentration die Haut reizen können:

  •     Ackerminze (Menta arvensis)

  •     Anis

  •     Basilikum

  •     Borneol: Enthalten in

    • Angelikawurzelöl

    • Bergbohnenkraut

    • Cananga

    • Cistrose

    • Ingwer

    • Kamille, Ormenisöl (Kamille wild hell)

    • Koriander

    • Lavendel

    • Muskatnuss

    • Narde

    • Origanum

    • Rosmarin

    • Salbei

    • Sandelholz, Sanalum album, Mysore

    • Schafgarbe

    • Thymian vulgaris, Thymianöl rot

    • Ysop

  •     Cajeput

  •     Eukalyptus

  •     Gewürznelke

  •     Ingwer

  •     Kiefer

  •     Knoblauch

  •     Kümmel

  •     Petersilie

  •     Pfefferminz

  •     Pfeffer (schwarz)

  •     Zedernholz (Florida)

  •     Zimtblätter

  •     Zitrone

Diese Öle sollten entgegen der allgemeinen Empfehlung um das Doppelte verdünnt werden. Mischen Sie sie stets zuerst mit einem Basisöl, einer Creme oder einem Gel, bevor Sie diese auftragen und nehmen Sie höchsten drei Tropfen für ein Bad.

Sensibilisierung

Manche Öle verursachen Reizungen oder sogar allergische Reaktionen bei Menschen mit sehr empfindlicher Haut. Dazu zählen selbst so gebräuchliche Öle wie Teebaum-, Lavendel-  und Jasminöl. Bei Verwendung eines neuen Öles sollte stets eine Verträglichkeitsprobe (s. Einreibprobe) erfolgen. Öle, die eine Sensibilisierung hervorrufen können sind:

  • Basilikum

  • Benzoe

  • Cananga

  • Ingwer

  • Jasmin

  • Kamille (römische und blaue)

  • Kiefer

  • Knoblauch

  • Litsea Cubeba

  • Lorbeer

  • Minze

  • Orange

  • Perubalsam

  • Schafgarbe

  • Styrax

  • Teebaum

  • Thymian (hell)

  • Tolubalsam

  • Vanille

  • Zedernholz (Florida)

  • Ylang Ylang

  • Zitrone

  • Zitronen- /Lemongras

  • Zitronenmelisse

Phototoxizität

Einige Öle sind phototoxisch d. h. sie verursachen auf der Haut eine Verfärbung bzw. fördern die Bildung von so genannten Sonnenflecken, wenn die Haut dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt wird. Folgende Öle sind, ob verdünnt oder pur, nicht für Hautpartien geeignet, die der Sonne ausgesetzt werden, da sie zudem den natürlichen hauteigenen UV-Schutz verringern:

  • Bergamotte (ausgenommen der bergaptenfreie Typ)

  • Angelikawurzel

  • Ingwer

  • Kreuzkümmel

  • Limette

  • Mandarine

  • Orange

  • Verbena

  • Zitrone

Schwangerschaft

Verwenden Sie während der Schwangerschaft wegen der Empfindlichkeit des heranwachsenden Kindes nur die Hälfte der angegebenen Ölmengen. Möglicherweise toxische oder die Gebärmuttermuskeln stimulierende (emmenagoge) Öle wenden Sie in dieser Zeit besser überhaupt nicht an:

  •     Anis

  •     Basilikum

  •     Angelikawurzel

  •     Cistrose

  •     Estragon

  •     Fenchel (süß)

  •     (Gewürz-) Nelke

  •     Kreuzkümmel

  •     Lemongras

  •     Lorbeer

  •     Majoran

  •     Muskatnuss

  •     Muskateller-Salbei

  •     Myrrhe

  •     Petersilie

  •     Selleriesamen

  •     Salbei,

  •     Sternanis

  •     Thymian (hell)

  •     Wacholder

  •     Ysop

  •     alle Zedernarten

  •     Zimt

Hoher Blutdruck

Folgende Öle sind bei hohem Blutdruck zu meiden:

  •     Rosmarin

  •     Salbei

  •     Ysop

  •     Thymian

Epilepsie

Bei Epilepsie sind die folgenden Öle aufgrund ihrer starken Wirkung auf das Nervensystem nicht anzuwenden:

  •     Fenchel

  •     Rosmarin

  •     Salbei (alle Arten)

  •     Ysop

Diabetes

Bei Diabetes ist Engel- (Angelika-)wurzel zu meiden.

Homöopathie

Folgende Öle vertragen sich nicht mit einer homöopathischen Behandlung:

  •     Eukalyptus

  •     Pfefferminz

  •     Kampfer

  •     Pfeffer (schwarz)

Die illustrierte Enzyklopädie der Aromaöle; Dr. J. Lawless, 1996


Ätherische Öle in der Küche?

Warum ätherische Öle als Speisegewürze?

(Auszug aus: Die neue Vollwertküche mit ätherischen Ölen, Michael Kraus, Verlag Simon & Wahl)

Zwangsläufig taucht zu Beginn die Frage auf: Warum soll ich von den gewohnten getrockneten Streugewürzen auf ätherische Öle umstellen? Darauf gibt es einige eindeutige Argumente:
  • Die Würzkraft der ätherischen Öle ist um ein vielfaches höher.
  • Die Würzqualität ist deutlich besser. Die Speisen werden vom Aroma durchdrungen, was die Nahrung wesentlich verdaulicher macht.
  • Die ätherischen Öle sind sehr lange haltbar und verlieren, sachgemäß gelagert, über Jahre nichts von ihrer Würzkraft, während Trockengewürze ihre Wirksamkeit schon sehr bald verlieren; besonders schnell bei den fertiggemahlenen Gewürzen.
  • Die ätherischen Öle sind gegenüber den Streugewürzen durch ihre minimale Dosierung und ihre lange Haltbarkeit um ein vielfaches billiger.
  • Die ätherischen Öle sind platzsparend. Das ganze Würzspektrum passt auf ein kleines Regal.
  • Ätherische Öle sind frei von Pestiziden, Schwermetallrückständen, anderen Schadstoffen und Radioaktivität; wohingegen die konventionellen Trockengewürze oft erhebliche Belastungen aufweisen. Beim Import werden Kräuter oft begast, um einen Schädlingsbefall zu vermeiden.
  • Wie durch ein Wunder gehen beim Destillationsvorgang keine Schadstoffe und Radioaktivität ins Destillationsprodukt über; diese Stoffe verbleiben im Destillationswasser.
  • Dies ist ein wunderbares Sinnbild; der Körper der Pflanze kann belastet sein, aber die „Seele“ bleibt davon unberührt. Durch die ätherischen Öle wird eine „Vergeistigung“ der Speisen vollzogen. Streugewürze bleiben auf der materiellen Ebene.
  • Durch das Würzen mit ätherischen Öle betreiben Sie auf eine leichte und spielerische Art Aromatherapie. Es ist die schönste Verbindung, durch eine so grundlegende Tätigkeit wie Essen und Trinken, etwas für die Gesundheit zu tun. Das auf der Pizza verwendete Majoran- und Thymianöl wirkt auch gegen Entzündungen. Das Kardamom- und Ingweröl im Kuchen wirkt verdauungsfördernd, durchwärmend und Fäulnisgärungen entgegen.
  • Vitamine und Wirkstoffe bleiben in den ätherischen Ölen erhalten, während die Trockengewürze diese sehr schnell verlieren.
... Wichtig! Bitte beachten Sie, dass hierfür ausschließlich 100% Naturreine Ätherische Öle in Aromatherapie-Qualität geeignet sind. Duft- oder Parfümöle sind ganz oder teilweise künstlicher Herkunft und eigenen sich keinesfalls für die Lebensmittelaromatisierung und wirken kontraproduktiv.